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Brief_21 Zwei ewig lange Nächte ...

01.12.2015 13:31

 

Hallo mein lieber Michael,

 

der Dienst gestern war die Hölle. Von der Arbeit her ging's zwar, hatte ein gutes Team, aber körperlich hatte ich schon bessere Tage! Die Nacht davor hatte ich kaum geschlafen, bin immer wieder aufgewacht und hab auf die Uhr gesehen. Vielleicht war das auch ein bisschen Schuld. Jedenfalls wollte ich ab 12 Uhr mittags nur mehr nach Hause. Dachte erst, es liegt am Kreislauf, hab deswegen sogar zu Mittag gegessen und auch was getrunken. Am Nachmittag allerdings hab ich solche Kopfschmerzen gekriegt, sodass jedes Patientenläuten in meinem Schädel wie eine Sirene heulte. Am Abend wollte ich nur noch sterben. Matthias hat mich nach Hause gebracht, ich hab's gerade noch geschafft, die Kitties zu füttern und bin sofort ins Bett gegangen. Ungeduscht, bäh! Um ein Uhr Früh war ich dann natürlich putzmunter, konnte aber noch ein bisschen schlafen. Bis drei Uhr. Da bin ich dann aufgestanden, hab ein paar Zigaretten geraucht, nochmals die Katzen gefüttert, … Aber zumindest waren die Kopfschmerzen weg.

Um 10 Uhr kam dann Hanna zur Nachhilfe. Machen grad die Present Progressive. Funktioniert ganz gut. Danach hatte ich zumindest genügend Motivation, um den Papierstoß vom Wohnzimmerkästchen abzuarbeiten- Briefe, Rechnungen, Dienstpläne … Sogar in meiner Geldbörse hab ich aussortiert.

Um drei fahr ich dann nach Wien zu Sam. Die hat heute Nachtdienst und ich passe auf Bijou auf. Übernachte also in ihrer Wohnung. Morgen, wenn sie dann nach Hause kommt, frühstücken wir noch gemeinsam und dann fahr ich von ihr gleich direkt zur Psychotherapeutin Kathi. Drittes Mal morgen … Bin gespannt, was sie dazu sagt, dass ich ein Buch über uns schreibe. Oder dass ich deiner Mama geschrieben hab. Wahrscheinlich notiert sie heimlich "Rückfall" in der Akte Joanna

So, ich sollte was tun. Muss noch die Wäsche aufhängen und mein Gesicht mit Make up bearbeiten. Bin zur Zeit wirklich leichenblass. Schrecklich! Juli hat bei der Massage übrigens geschimpft: "Joanna, du musst was essen! Schau dir deine Oberarme an, deine Muskeln verschwinden!" "Willst du vielleicht andeuten, ich hätte Schwabbel- Arme?" "Nein, aber du brauchst Eiweiß!"

Ich war wirklich schon lange nicht mehr so dünn, aber meines Erachtens ist mit meinen Armen alles in Ordnung!

Bin gespannt, ob deine Mama morgen wirklich mit dir redet bzw. ob ich es überhaupt erfahren werde … Ich vermisse dich.

 

1.12.15 13:57
 
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