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Brief_25 Albträume …

06.12.2015 19:53

 

Na hey Michael,

 

vielleicht wäre es eine bessere Idee gewesen, mit einem Traumtragebuch zu beginnen, anstatt dir Tag für Tag Briefe zu schreiben, die du ohnehin niemals lesen wirst. Mein Traum letzte Nacht war wieder einmal furchtbar. Furchtbar realistisch. Wie immer.

Deine Mutter, ihr Lebensgefährte und ich waren in einer Wohnung, die ich nicht kenne und wir unterhielten uns. Plötzlich ging die Tür auf und du kamst herein. Arm in Arm mit deiner Ex Lena. Sie trug ein kackbraunes Strickkleid mit einem schwarzen Gürtel. Ebenso kackbaunes Haar mit leichter Naturwelle fiel ihr über die Schultern. Wenn ich sage, dass sie mir von der ersten Sekunde an "unsympathisch" war, ist dies ein absichtlich nett gewählter Ausdruck. Sie lächelte falsch wie ein Honigkuchenpferd und begrüßte uns übertrieben herzlich. Auf einmal kam sie direkt auf mich zu. Sie umarmte mich innig, lachte und kurz bevor sie sich von mir löste, raunte sie mir leise zu: "Du bist wirklich die hässlichste Frau, die ich jemals gesehen habe." Und dann kicherte sie wieder wie ein pubertierendes Mädchen und wandte sich deiner Mutter zu. Keine Ahnung, warum ich ihr nicht die Fresse poliert habe. Hoffentlich kommt das in der Fortsetzung heute Nacht.

Leider war der Traum aber noch nicht zu Ende. Etwas später wart ihr beide im Nebenzimmer verschwunden. Die Tür war offen, also ging ich hinein. Ich glaube, ich wollte dich etwas fragen. Als ich zur Seite sah, entdeckte ich euch beide auf der Couch. Zwar bekleidet, aber übereinander. Sie lag auf dir und küsste dich, während deine Hände auf ihrem Arsch lagen. Als dir auffiel, dass ich in der Tür stand, drehtest du deinen Kopf in meine Richtung. So wie auch Lena. Sie sah mich an, als wäre ich juckender Ausschlag. Und noch bevor ich ein Wort sagen konnte, fingst du plötzlich an: "Siehst du", Kopfnicker zu Lena, "genau so habe ich mir das vorgestellt. Sie kommt, wenn ich es will und sie geht, wenn ich es will. Keine Verpflichtungen, keine Verantwortung, einfach nur Spaß! Und alle sind zufrieden." Lena setzte einen selbstgefälligen Blick auf und grinste spöttisch. "Ich habe gewonnen." Ich weiß noch, dass ich versuchte, sie zu ignorieren. Und auch den Drang, zu gehen. Mir fiel auf, wie dünn du geworden warst, deine Nase war ganz schmal, deine Wangen eingefallen. Du hast wirklich krank ausgesehen. Ich wusste, wenn ICH dich nicht "rette", Lena würde dir deine letzte Energie aussaugen. Sie würde deine Bipolare Störung zu ihrem Vorteil nutzen und dich in den Ruin treiben.

Dann bin ich aufgewacht. Keine Ahnung, weshalb Lena plötzlich eine Rolle spielt. Ihr habt seit Ewigkeiten keinen Kontakt mehr. Glaube ich zumindest.

Ich will das alles nicht mehr.

Und es ist falsch.

6.12.15 20:36
 
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